Ein grossartiges Werk der Natur

14.02.2018

 

In El Calafate besuchen wir den Nationalpark Los Glaciares und stehen stundenlang fasziniert vor dem gigantischen Gletscher Perito Moreno, dessen Eiswände bis zu 17 Meter hoch steil aus dem Wasser ragen. An einem idyllischen Schlafplatz bei einem kleinen Bach verweilen wir noch zwei Nächte und geniessen die Ruhe in der Natur.

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Die Weiterreise führt uns nach El Chaltén, wo dicke Wolken die Sicht zum Fitz Roy und Cerro Torre versperren. Bei unserem Schlafplatz besucht uns ein Gürteltier und ist entgegen unserer Erwartung überhaupt nicht scheu, sondern läuft flink knapp an unseren Füssen vorbei. Nach einer eiskalten Nacht zeigt das Thermometer frühmorgens 1°C Innentemperatur an - dank unserer guten Bettdecke haben wir jedoch auch ohne Einsatz unserer Standheizung wunderbar geschlafen. Wir besuchen einen Wasserfall und laufen zu verschiedenen Aussichtspunkten hoch. Der Weg zum Loma del Pliegue Tumbado führt auf dem letzten Stück über eine Moräne, die stark an den Aufstieg zum Uri Rotstock erinnert. Als wir zurückkommen, sehen wir das Fahrzeug von Peter und Vreni auf dem Platz stehen. Nach Cabo dos Bahias, Ushuaia und Torres del Paine treffen wir die beiden jetzt bereits zum viertel Mal zufällig an!

Der nächste Tag verspricht schönstes Wetter und nach 3-4 Stunden erreichen wir die Laguna de los Tres – ein bildschöner klarer Bergsee mit tollem Blick auf das Fitz Roy Massiv und seine Nebengipfel. Wir können uns nicht satt sehen an diesem grossartigen Werk der Natur - das Paradies kann kaum schöner sein! Auf dem Rückweg erkennt Denis zwischen all den Touristen Thomas Huber - einer der besten Bergsteiger weltweit. Nach einem kurzen Schwatz muss er weiter, will er doch die nächsten Tage den Fitz Roy besteigen.

 

 

Am kommenden Abend treffen wir Peter und Vreni in ihrem Mercedes Bus zu einer richtig guten Flasche Wein und kehren nach vielen interessanten Gesprächen spät in unser Büssli zurück. Der grossartige Sternenhimmel, den wir direkt aus unserem Bett sehen, lässt uns trotz der späten Stunde kaum einschlafen.

 

Das gute Wetter hält an und so stehen wir nach wenigen Stunden Schlaf früh auf und laufen zur Laguna Torre. Dicke Eisbrocken liegen im Wasser und die Sicht zum grandiosen Cerro Torre ist fantastisch. Wir geniessen unseren Kaffee als auf einmal ein Fuchs auftaucht und sich ganz in unserer Nähe niederlässt. 

 

 

 

 

 

 

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