Louis auf dem Atlantik

31.10.2018

Bevor wir uns auf den Weg nach Cartagena machen, verbringen wir noch ein paar Tage bei einem Hostel an der Küste. Bei der Hitze, die die Küste weiterhin fest im Griff hält, lockt uns vor allem der Pool nochmals an diesen Platz. Wir treffen auch hier wieder auf bekannte Gesichter und geniessen die vorerst letzten Nächte in Louis.

 

Kaum zu glauben, aber in Cartagena ist es noch heisser. Es dringt keine frische Luft, kein noch so kleiner Windstoss in die schöne Kolonialstadt. Die Tische der Cafés und Restaurants unter freiem Himmel sind nicht besetzt. Die Leute zieht es scharenweise in die klimatisierten Räume. Der starke Regen bringt überschwemmte Strassen, doch nicht die erhoffte Abkühlung. Da es schlicht nicht möglich ist, bei diesen Temperaturen im Auto zu schlafen, mieten wir uns ein günstiges AirBnB Zimmer mit einem sicherem Parkplatz. Wir erledigen den Papierkram für die Verschiffung, räumen Louis komplett aus und entrümpeln und putzen ihn. Am Freitag um 8 Uhr geht es los. Wir fahren mit unserem Agenten zum Hafen, der an der Strasse noch schnell ein paar Spannsets besorgt, damit Louis auf dem Atlantik auch dort bleibt, wo er sein soll. Die ganze Prozedur sollte 4-5 Stunden dauern, doch dank einem länger dauernden Systemausfall im Hafen darf Denis erst später in das Hafengelände. Ich muss draussen bleiben. Kaum im Hafen, muss sich Denis erst einmal erkundigen, wo unser Container überhaupt bereitsteht. Ein Hafenmitarbeiter auf einem Roller begleitet ihn kurzerhand einmal quer durch das ganze Hafengelände. Nach einer äusserst gründlichen Drogenkontrolle und einem heftigen Unwetter ist Louis bereit für die lange Fahrt nach Basel. Und nach insgesamt über 7 Stunden können auch wir den Hafen verlassen.

 

Wir ziehen für zwei Nächte in ein AirBnB direkt im Zentrum von Cartagena und schlendern durch die kleinen Gassen. Unseren letzten Abend auf dem südamerikanischen Kontinent verbringen wir bei einem guten Essen mit Sarah und Julian – zufälligerweise ist dies auch ihr letzter Abend in Südamerika! Wir hatten die beiden in Peru kennengelernt und freuten uns, dass sich unsere Wege nun noch einmal kreuzten!

 

 

Nun geht es ab in die Karibik!

 

 

 

 

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